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Von Anfang bis Familie

A - wie Anfang: Mein Partner und ich sind seit 5 Jahren und ein paar verquetschte Monate zusammen. Wir zogen rund 6 Monate nach unserem Zusammenkommen zusammen - und blieben zusammen. Wir zogen nach 3 Jahren in unser Eigenheim - und wir wohnen noch immer da. Nach knapp 4 Jahren beschlossen wir eine gemeinsame Familie zu gründen - die haben wir nun.

 

B - wie das Beste: Mein Fazit nach 12 Monaten Mami-dasein: Es ist das Beste Gefühl ever. Nie hätte ich gedacht, dass ein so kleiner Mensch ohne grosses Zutun einen so grossen Stellenwert in einem Leben - MEINEM Leben - einnehmen könnte. Ich wurde eines besseren belehrt. Es ist tatsächlich so, dass die Freizeit von Papa Julie und mir grösstenteils für Julie draufgeht und trotzdem fehlt es uns an nichts. Ok.. ein paar Stunden mehr Schlaf wäre toll :-)

 

C - wie Chaos: Ja, es ist so wie alle frischgebackenen Mamis sagen, Nein, es ist tatsächlich keine Ausrede. Es gibt Tage da kommt man zu nichts. Kurz bevor Papa Julie nach Hause kommt, wird noch schnell das Gröbste aufgeräumt, oberflächlich geputzt und das Abendessen vorbereitet damit es eine etwas bessere Gattung macht :-) Nicht, dass er es verlangen würde.. Nein, es beruhigt eher mein Gewissen.

 

D - wie DANN kam Julie oder DREI Uhr:  Es ist echt schwer, einen Gang runter zu schalten und einfach nur für Julie da zu sein. Anfangs war es einfach, da konnte ich sie in ihr Bettchen oder Laufstall legen und sie schlief. Den ganzen Tag. Nun will sie Action, sie will etwas erleben und lernen und das am Besten von morgens um drei Uhr bis spät abends. Aber es ist ok. Mittlerweile haben wir unseren Rhythmus: Am morgen wird gearbeitet nach dem Mittagsschlaf spaziert und gespielt. So klappt es bestens.

 

E - wie Erwachsen fühlen: Ich glaube ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so erwachsen gefühlt wie jetzt. Ich bin achtsamer geworden, ich bin nachhaltiger geworden, ich mache mir Gedanken wie ich als Mama sein möchte, welche Werte ich Julie weitergeben möchte usw. Man möchte ein gutes Vorbild sein, man möchte die eigene Tochter schützen und stützen, sie auf ihrem Weg begleiten und sie stark machen. Stark machen für die eigenen Werte und Bedürfnisse und stärken wenn sie sich für andere einsetzen wird. Ich bin sehr gespannt wohin unsere Reise uns führt.

 

F - wie Familie: An alle Noch-Nicht-Mamis sei gesagt das Gefühl von Familie muss wachsen. Die ersten Stunden als Mama war ich einfach nur überwältigt von allem. Am zweiten Tag weinte Julie viel also war ich massiv überfordert (wirklich mit allem.) Ab dem dritten Tag wurde es besser und als wir erst einmal zu Hause waren, sind wir im wahrsten Sinne des Wortes angekommen. Das Gefühl von Familie und Löwenmama hat sich entwickelt und wird immer stärker. Ich bin stolz und glücklich, Mama von unserer Julie  und Ehefrau von Papa Julie zu sein. Auch wenn wir hie und da mit unseren kleinen aber feinen "Was will Julie denn nun?"- oder "Weshalb ist sie denn erkältet und was können wir tun?" - Problemli ratlos dastehen, irgendwie meistern Papa Julie und ich das. Gemeinsam mit Julie - als Familie. Danke für dieses grossartige Geschenk.

 

 

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