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Meine Vorbereitung als workingmum

Ich bin nun seit Julies Geburt im Oktober im Mamiurlaub. Nebst den 4 Monaten die ich so schon gehabt hätte, habe ich nochmals 3 Monate unbezahlter Urlaub anhängen dürfen. Ich bin darüber sehr sehr froh, dass mein Arbeitgeber mir da so entgegegen gekommen ist.

Ich konnte die Zeit mit Julie wirklich intensiv geniessen. Ich konnte in aller Ruhe Vertrauen in sie, in uns und auch in mich gewinnen und kann mich wirklich ohne schlechte Gefühle wieder auf meine Arbeit freuen.

Dass mein Start als arbeitende Mama aber auch klappt habe ich mich dafür etwas vorbereitet. Die ersten Monate habe ich ohne Verpflichtungen einfach in den Tag hineingelebt. Ich bin morgens erst so gegen 9 Uhr aufgestanden, nachdem ich die ganze Nacht schon wach war - Julies Hunger sei dank, ich habe mich mit anderen Mamas getroffen und konnte einfach die Zeit auch mal ganz alleine in absoluter Stille geniessen. Ich habe mich auch intensiv mit dem Kochen, dem Abnehmen und meiner inneren Zufriedenheit beschäftigt. Zufriedenheit verschafft mir neben viel frischer Luft, viel Spazieren und gute Leute um mich herum auch Gewissheit. Die Gewissheit, dass Julie während meinen Arbeitstagen gut versorgt ist und wir genügend Vorräte für Julie haben.

 

 

Organisatorisches - oder was ich mir so für gedanken mache

Organisatorisches, oder was ich mir so für Gedanken gemacht habe:

  • Mein Ziel war es - während der Schwangerschaft - Julie bis zu meinem Arbeitsbeginn abgestillt zu haben. Nun, sie mag Milch. Sie mag Milch sogar so sehr, dass sie sich stets freut wenn sie 5-6 Löffel Brei "hinter sich gebracht hat" und sie endlich Milch bekommt. Fakt, wir stillen noch mindestens früh morgens und abends vor dem ins Bett gehen, da sie aktuell einfach keinen Brei möchte. Da ich bald wieder mit der Arbeit starte und Madame die abgepumpte eingefrorene Milch nicht mag stiegen wir halt trotz Unsicherheit auf PRE um. Das Thema abstillen ist also vorderhand erstmal auf Eis gelegt. Wir werden in ein paar Wochen weiterschauen. Aber zumindest die Gewissheit, dass das Fläschchen geben klappt und sie sicherlich nicht verhungern oder verdursten wird ist für mich schon beruhigend.
  • Wir werden es so handhaben, dass die Kinderbetreuung familienintern geregelt wird. Nonna Julie, sowie Papa Julie werden jeweils 1 Tage pro Woche auf sie aufpassen. Da ich in der Nähe von Nonna Julie arbeite, ist es super, dass ich morgens direkt loskann und sie da schnell abgeben kann und innert 10min am Arbeitsort bin. Falls also Mama einmal dringend gebraucht wird, bin ich sofort da. Auch als wertvoll empfinde ich, dass Julie einen Papatag geniessen darf. Ich glaube, dass die zwei Hübschen tolle Pläne miteinander aushecken und gemeinsam die Welt erkunden werden.  Damit ich auch bei diesem Punkt Gewissheit habe, dass alles klappt, haben wir bereits anfang März meine Arbeitstage - welche übrigens unregelmässig sind - geplant und die dazugehörigen Aufpasser in einen Kalender eingetragen. So wissen stets alle Bescheid.

Ich war noch schnell beim Einkauf

  • Ich habe bereits jetzt im April, ein kleines Lager an Flaschennahrung und Windeln angelegt, so dass wir dann bereit sind und ich nicht ein paar Tage vor Arbeitsbeginn loshetzen muss. Ich habe mir von NUK die Milchportionierer, damit ich nicht ständig die ganze Verpackung mit zu Nonna Julie oder Grossmami Julie geben muss. Da ich noch nicht genau abschätzen kann, wie viele Fläschchen sie den ganzen Tag über trinken wird werde ich jeweils 4 - 5 von dieser Becher mitgeben. Windeln werde ich mitsamt Ersatzkleidung und Feuchttücher in unserer Wickeltasche von Franidis mitgeben.
  • Julie beginnt mit Zahnen. Sie ist sehr quengelig und ihre Bäckchen und das Zahnfleisch teilweise feuerrot. Damit ich gewappnet bin, wenns dann richtig los geht habe ich ihr ein Zahnungsgel sowie einen Beissring für in den Kühlschrank. Bisweilen lässt sie sich tagsüber aber ganz gut ablenken und abends ist sie dann meistens so groggy, dass sie einfach eindöst.